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Zu besuchende plätze

Roseto degli Abruzzi

Zwischen der Mündung des Tordino und der des Vomano gelegen, stellen die wunderbaren, über 10 km langen Sandstrände von Roseto einen der schönsten und meistbesuchten Küstenstriche der Abruzzen dar. Reich an Möglichkeiten für Unterkunft und Fremdenverkehr (einschließlich Hafen 0858990258), ist dieser Ort auch besonders leicht per Bahn (eigener Bahnhof) oder über die Mautstelle der А14 zu erreichen. Die durch das Vomano. Tal ührende Staatsstraße 150 führt zu den bedeutenden mittelalterlichen Kirchen S. Maria di Propezzano und S. demente al Vomano, um dann die Abhänge des Gran Sasso zu erreichen. Informationen durch: 1AT 0858991157.

Civitella del Tronto

Die Festung von Civitella del Tronto gehört zu der drücklichsten Werken des militärischen Ingenieurwe Italiens: in der Tat erstreckt sie sich über mehr als Meter Länge auf einem felsigen Kamm und umscheine Fläche von mehr als 25000 m2. Ihre ganze berühmte Geschichte ist mit dem strategis Standort verbunden, der während einigen Jahrhund für die Besatzung der verschiedenen napolitanischen che als Stützpunkt für ihre nördliche Grenze galt. Die sichersten Überlieferungen berichten von B tigkeiten in den Jahren 1564/1576, während der schen Herrschaft, deren Struktur zwar in nachfolge Epochen verändert wurde, ohne jedoch an den Au mauern Änderungen vorzunehmen. Schon früher aber umgab eine eindrucksvolle, mit Wachtürmen versehene Mauer die "Akropolis" de runterliegenden (und bereits vor der Festung existie den) Städtchens Civitella del Tronto. Während Ausei dersetzungen mit den damaligen Herrschern, den Arniem, wurde sie-1495 von den Einwohnern des Ortes stört und nie wieder aufgebaut. Die Festung und der damit verbundene Ort erlitten i rere Belagerungen.

Was aber vor allem in die Gesch einging, ist die mißglückte Verteidigung gegen das s nischpiemontesische Heer in den Jahren 1860/61, die der Kapitulation vom 20. März 1861 endete. Somit b te sich die letzte bourbonische Festung dem wachsei italienischen Staat. Womit man die unglückselige Entscheidung traf. Mauern der Festung und jene des Städtchens Civi (letztere waren Werke der Anjou aus dem 13. Jahrdert) niederzureißen. Nach 13 Jahren Restaurierungsarbeiten unter der Lei der Oberintendanz von L'Aquila beginnt die Festung wie sie heute für Touristen offensteht - glücklicherw seit 1985 wieder zu leben.

BESCHREIBUNG DER FESTUNG

Dem natürlichen Weg des Festungsbesuches folgend, trewir auf den ersten Wachposten, der ursprünglich von ei Festungsgraben (der heute noch teilweise sichtbar ist) urben war und über den eine Fallbrücke führte; heute sehennur noch einen riesigen Kamin und einen Teil der Wer treppe.
Zwei weitere überdachte Wege und der erste Waffenp genannt "del Cavaliere - des Reiters" schlossen den östlic von den feindlichen Angriffen am meisten verwundb Verteidigungstrakt oer Festung ab. Nach der Überwindung der dritten Verschanzung gel man auf den zweiten Waffenplatz, unter dem die erste de sgesamt fünf heute noch erhaltenen Zisternen liegt, die durch Kies und Kohle gefilterte Regenwasser auffingen. Der nördlichen Festungsmauer folgend gelangt man achteckigen Bollwerk des hl. Jakobus, rechts des dritten letzten Waffenplatzes, des "Großen Platzes" liegend, wc die zweite Zisterne vorfinden. Vom Bollwerk aus blickend werden wir uns der extre den Napolitanischen Königreich bewußt, der Grenze, die -indikativ - durch den Fluß Salinello gekennzeichnet war. Auf dem gegenüberliegenden Hügel bewundern wir die Benediktinerabtei von Montesanto (542 n. Chr.), die vor kurzem restauriert wurde.
Auf dem dritten Platz angelangt, befinden wir uns am höchsten Punkt der Festung (645 m über dem Meeresspiegel), der durch den sich dort befindlichen Palast des Gouverneurs und die dem heiligen Jakobus geweihte Kirche gekennzeichnet wird. Sie wurde im Jahr 1604 fertiggestellt und befand sich ursprünglich auf dem zweiten Stock des Bauwerkes, während die Unterkirche sowohl als Lager als auch als Ruheplatz für Tiere und Menschen galt; durch einen Geheimeingang kehrten sie dorthin immer wieder von Streifzügen von außerhalb der Festung zurück.

Bemerkenswert sind die drei Beinhäuser. Wenn wir die Kirche verlassen, befinden wir uns auf dem Hauptweg, an dessen Seiten wir die Überreste der Ruhestätten der Truppe vorfinden: zweistöckig, von einander ganz getrennt und ursprünglich verputzt. Heute befindet sich in den ehemaligen Räumen der Küche und des Speisesaales das Waffenmuseum. Der im Schatten von Bäumen liegende Weg führt uns zum Laufsteg der Westseite, die in früheren Zeiten militärisch unüberwindbat war; heute ist es der von der Sicht her eindrucksvollste Platz. Von hier aus kann man die Gesamtansicht des darunter liegenden Civitella del Tronto und seines besonderen Städtebau, mit den parallel zur Festung verlaufenden Häuserreihen, die als weiterer Verteidigungsschutz gegen feindliche Angreifer galten, bewundern.
Den Überresten des Gouverneurpalastes entlang führen die südlich gelegenen Gassen auf den Großen Platz zurück. In früheren Zeiten beherbergte das eindrucksvolle Gebäude, dessen Bau 1574 vollendet wurde, die spanischen Gouverneure, die zur strengen Kontrolle in dieses Grenzgebiet abgesandt wurden; zeitlich näherliegend, diente es unter der Herrschaft der Bourbonen dem Besatzungskommandanten.

Isola del Gran Sasso

Sehenswert die Pfarrkirche S. Massimo, mit einem Portal aus dem Jahre 1420, und die Kapelle S. Sebastia-.10, aus dem, 15. Jh. Unterhalb der Ortschaft befindet sich die romanische Kirche S. Giovanni ad Insulam.

Lama dei Peligni
Zwischen den Felsen der Majella liegt die Einsiedelei S. Angelo.

Lanciano
Von großem Interesse die Zisterzienserkirche S. Maria Maggiore (1227) mit ihrem Portal aus dem 14. Jh. und die Kirche S. Francesco (1258), in der die Reliquie des ersten eucharistischen Wunders aufbewahrt ist. Im Ortskern mittelalterlich anmutende Häuser und Gassen. Unter den imposanten mittelalterlichen Befestigungen fällt vor allem der Turm Torre Montanara ins Auge. L'Aquila (siehe auch S. 58). Unter den mittelalterlichen Baudenkmälern besonders zu erwähnen sind der 1272 errichtete Brunnen Fontana delle 99 cannelle, der an die Gründung der Stadt erinnern soll, und die romanische Kirche S. Maria di Collemaggio, mit deren 3au 1287 auf Veranlassung von Pietro da Morrone begonnen wurde und wo dieser 1294 unter dem Namen Coelestin V. zum Papst gekrönt wurde. Das Grab des Heiligen befindet sich im Inneren der Kirche. Von beachtlichem Interesse auch die Kirchen S. Giusta, S. Maria di Paganica, S. Maria di Roio, S. Marco di Pianola, S. Silvestro, S. Pietro di Coppito und S. Flaviano.

San Benedetto dei Marsi
Zu den Überresten der alten römischen Marruvium gehören Häuser mit Mosaiken und gepflasterte Straßen.

Schiavi d'Abruzzo
Zwischen den Hügeln zum Trigno-Tal hin liegt ein italischer Tempel aus dem 3. Jh. v.Chr., umgeben von den Überresten einer römischen Siedlung.

Scurcola Marsicana
Am Rande der Piani Palentini befindet sich eine bedeutende Nekropole aus der Eisenzeit (9.-5. Jh. v.Chr.).

Sulmona
Am Fuße des Monte Morrone befinden sich die großen Terrasse des Heiligtums von Ercole Curino, der imposantesten italischen Kultstätte der gesamten Region. Die heute zu sehenden Strukturen gehen auf das 1. Jh. v.Chr. zurück, aber das Heiligtum ist wahrscheinlich viel älter. Unter dem Komplex der Annunziata sind Überreste aus der Römerzeit zu sehen.

Teramo
In der Altstadt der antiken Interamnia Pretuzia sind bedeutende Überreste des römischen Theaters und Amphitheaters erhalten, an die sich zahlreiche Häuser und Ruinen der Thermen anschließen.

Vasto
Die zahlreichen Fundstücke der Histonium romana sind im Museo Civico ausgestellt.

Atri
Die Krypta der Kathedrale S. Maria Assunta ist durch Umbau einer antiken Zisterne der antiken Hatria entstanden.

Avezzano
Südlich der Stadt blicken die imposanten Einmündungen in die unterirdischen Gänge des Claudio auf den Monte Fucino, die von 42 bis 51 n.Chr. benutzt wurden, um den 5633 langen Stollen zu graben, der dazu diente, den See zum ersten Mal trocken zu legen.

Barrea
Wenig südlich von der Ortschaft, an den Ufern des Sees, befinden sich die Überreste einiger sannitischer Gräber. Bolognano. Die Grotte dei Piccioni, in der Orta-Klamm, wurde von der Neusteinzeit bis zur Eisenzeit als Kultstätte benutzt.

Campli
Auf der Ebene von Campovalano befand sich vom 10. bis zum 5. Jh. v.Chr. eine bedeutende Nekropole aus der Eisenzeit. Einige der 600 Grabstätten sind zu sehen, während die Beigaben (wozu Vasen, Schwerter und Schmuckstücke gehören) im Museo Archeologico von Campli zu sehen sind.

Castel di Sangro
Einige Überreste sannitischer Befestigungen sind noch am Fuße des Schlosses zu sehen.

Celano
Am Rande der Ebene von Fucino sind eine Nekropole und ein Pfahldorf aus der späten Bronzezeit ausgegraben worden.

Chieti
Die Überreste der römischen Teate sind an mehreren Stellen der Stadt zu sehen. Von besonderem Interesse sind das römische Theater, der als römische Tempelchen bekannte Tempelkomplex und eine Zisterne der antiken Thermen. Im Museo Archeologico Nazionale sind unter anderem der Guerriero di Capestrano, die Stelen von Penna Sant'Andrea, die Sarkophage und die Standbilder aus Alba Fucens zu bewundern.